Wache Menschen braucht die Zeit: Guarana […]

Sind Handel und Konsum von Guarana sinnvoll?

Diese Frage ist an der Stelle natürlich rhetorischer Art, weil wir das Produkt ausgewählt haben und Guarana im Sortiment führen. Trotzdem: Intakter Regenwald ist essentiell:

Einerseits müssen wir als Menschen die mensch-gemachten CO2-Mengen reduzieren. Jedoch sind wir auch mitverantwortlich, die bestehenden natürlichen Power-Transformatoren wie den Regenwald nicht nur schützen, sondern auch aktiv fördern. Guarana ist eine Wildpflanze, die zumeist von indigenen Menschen geerntet und getrocknet werden. Getrocknetes Gurana-Pulver ist vergleichsweise leicht. Dieses Guarana weist deshalb als Produkt aus intakter Agroferstry bis zur Konsument:in in der Schweiz eine positive CO2-Bilanz auf.

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REGALE, DISPLAYS & GONDELN AUS ACKERPFLANZEN

INNENARCHITEKTUR AUS HOLZÄHNLICHEM WERKSTOFF –
AUS EINJÄHRIGEN UND SCHNELLWACHSENDEN ACKERPFLANZEN.

Wir planen und bauen Verkaufsmobiliar mit einem neuartigen Werkstoff aus Ackerpflanzen.Die Messemöbel und -wände von NaturKraftWerke sind seit vielen Jahren aus nachhaltigen Materialien. Unser Musterstand ist unterwegs an Fach- und Publikumsmessen.

Die nächste Station ist die BIOFACH 2022 in Nürnberg vom 26.- 29. Juli 2022, wenn die Messe physisch stattfindet. Dort können Sie unsere aktuelle Umsetzung begutachten und mit uns Ideen teilen und austauschen. Kommen Sie vorbei in der Halle 6, Stand 6-431.
Wir freuen uns auf spannende Gespräche. Die BIOFACH ist der Ort, wo die internationalen Trends und Neuheiten der Branche gezeigt werden.

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VON RÜGEN UND TROMMELN

Eine kleine Reise zu den Wurzeln von NaturKraftWerke

Vor über 35 Jahren zog es Antonius Conte auf die Insel Rügen. Ehemalige DDR. Er lebte dort in einem Bauwagen in der Nähe eines verwilderten Waldes. Die Malerei als Kunstform liess er mehr oder weniger hinter sich. Er wandte sich der Natur, indigenen Praktiken der Heilkunst und der Diätetik zu und dies war auch der Beginn seiner ästhetischen Ökologie. Seine Utopie eines radikal einfachen und effektiven Werkzeugkastens – in Form einer biologischen Naturapotheke – nahm etwas später unter dem Namen NaturKraftWerke seinen Anfang. NaturKraftWerke wurde also ursprünglich als «Kunst-Werk» gegründet.

Inspiration: Walden von Henry David Thoreau, Ein Leben mit der Natur (erhältlich im Buchhandel und auch in unserem buecherservice.ch)

«Das menschliche Wort ist wie ein gesprungener Kessel, auf dem wir Melodien trommeln,
nach denen Bären tanzen können, während wir doch die Sterne rühren möchten.»

Zitat des französischen Romanschriftstellers Gustave Flaubert aus dessen «Madame Bovary».

Abfall von Gestern ist der Rohstoff von Morgen. Handeln kann jede:r nur in der Gegenwart. NaturKraftWerke wurde ursprünglich als "Kunst-Werk" gegründet.
Fotografie aus der Serie «Journal aus dem Lockdown», 2020,Antonius Conte.

Es gibt keinen Abfall, sondern lediglich Ressourcen und Wiegen für neue Kreationen

Damit war er ein früher Neudenker und für seine Zeit ein Aussteiger und Rebell. Antonius Contes «Trommeln» sind die Spuren seines biografischen Pfades. Seit 35 Jahren beschäftigt er sich in seiner Kunst immer wieder mit «minor things», weil sie durch sein Verhalten und durch seinen eigenen Konsum in seinem Lebensraum anfallen. Er transformiert sie als Wiegeprodukte zu neu dimensionierten Körperlichkeiten und erschafft damit durch eine Inversion von «Innen» und «Aussen» eine Art von «Umkehr-Ikonen», welche als enigmatische Metaphern für ein ökonomisches «Um- oder Neudenken» lesbar sind.

Abfall von Gestern ist der Rohstoff von Morgen. Handeln kann jede:r nur in der Gegenwart. NaturKraftWerke wurde ursprünglich als "Kunst-Werk" gegründet.
Fotografie aus der Serie «Journal aus dem Lockdown», 2020,Antonius Conte.

Das Mythische zeigt sich im Alltag

NaturKraftWerke wurde ursprünglich als «Kunst-Werk» gegründet: «Antonius Conte reflektiert und bestaunt die Dinge seiner Umgebung und entdeckt das Wunderbare in ihnen. Seine Kunst entwickelt sich aus dem Dialog mit dem, was ihn umgibt, aus biografischem Material sowie aus der Frage, wohin in den modernen, säkularisierten Gesellschaften das Mythische und das Sakrale verschwunden sind. Sind sie für immer fort? Oder ist nicht doch in den Sekundär- und minderwertigen Hilfsstoffen, die unreflektiert in den Müll geworfen werden, eine verborgene, subversive Welt, eine Art unbewusster Realität enthalten; oder zumindest die Sehnsucht nach einer solchen?»

Lena Naumann, «Gegenwartsarchäologie; Die Formensprache des Konsums. Zur künstlerischen Arbeit von Antonius Conte» im Magazin Mundus 4/20.

Fragen oder Lösungen?

Manchmal sind Fragen wichtiger als Lösungen, weil sie sind Schlüssel zu den Pforten der Zukunft.

Frühjahrskur mit lebendigem BIO-Birkensaft

Das Frühjahr ist die beste Zeit für eine 3- bis 6-wöchige Kur mit natürlichem Birkensaft.

Geerntet wird von April bis Mitte Mai, weil die Blattknospen der Bäume noch geschlossen sind. Das Anzapfen der Birken erfolgt schonend und das Birkenwasser fliesst unter Ausschluss von Sauerstoff in die Flaschen. Birkenwasser enthält eine Fülle von Mineral­- und sekundären Pflanzenstoffen. Der Birkensprudel findet traditionell seit Jahrhunderten im Innen- wie auch im Aussendienst (Haare, Haut) Anwendung. Innendienst steht hier natürlich für das gemässigte und dafür regelmässige Trinken von Birkenwasser.

100% nicht pasteurisierter – oder anderswie thermisch behandelter – Birkensaft aus innovativer und schonender Erntetechnik. Lebendige Bäume, lebendiges Wasser, lebendiger Mensch.

Birkenwasser schmeckt leicht süsslich und erfrischt mit milden, mineralischen Baumaromen. Mit nur 3 Kilokalorien pro 100 Milliliter!! ist der Saft kalorienarm und daher ein super Energy-Drink für Sportler und jene, die in ihrer Ernährung Kalorien begrenzen wollen. 

Die Balance eines Inneren ist auch die Balance eines Äusseren
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Left-Overs und Voll-Verwertung

Left-overs gibt’s bei uns kaum, weil wir betreiben Vollverwertung. Lein wird zum Beispiel nach dem kalten Pressvorgang neben Speiseöl auch noch zu Leinsamenmehl durch weitere Verarbeitung. Zur handwerklich nutzbaren Leinöl-Firnis » wird «Restöl durch Einkochen. Es werden von uns auch Presskuchen aus anderen Quellen vermahlen, um Abfall zu vermeiden. Siehe unsere Rubrik Pulver & Mehle.

Hier versammeln wir Rezepte mit Leinsamenmehl, in unserer «Weltküche«.

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NaturKraftWerke® Regal im Bioladen Davos

Da wir starken Verdrängungsdrücken ausgesetzt sind durch Produkte aus dem «Geiz ist geil-Land» Deutschland, freuen wir uns umso mehr, dass Martin Hänggi, der Eislaufbergler, Bio-Liebhaber und Ur-Davoser uns eine solche Performance ermöglicht. Unser ganzes Sortiment steht da nun im Laden an der Talstrasse 19. In den nächsten Wochen gibt es auch Rabatte und zwar so: -10%, -20%, -30% für Wellnessfreunde und -40%, -50% und +20% für Freunde des Risikos. Das wird mit einem Würfel geregelt. Wir wollen damit auch einen Tipp zum Nachdenken geben: Lebensmittel könnten, sollten eigentlich teurer sein, müssten teurer sein, wenn wir den Jahrtausendschaden an der Natur mitberechnen, an dem teilweise leider auch die einfache Biolandwirtschaft beteiligt ist. Ein Umdenken auf pfluglose, kreative Biolandwirtschaft? Da sind wir ja hinterher und begrüssen alle, die mitkommen: Welcome! Geht mal vorbei – Talstrasse 19, Davos. Wer nicht würfeln will, bekommt auch so Rabatt.

Das Regal besteht aus einem ganz besonderen Material. Von weitem sieht es aus wie Spanplatte. Ist es aber nicht. Es ist eine Platte aus gepresster Leinfaser und entspricht unserer Begeisterung für das Cradle to Cradle Prinzip: recyceln, upcyceln, Kreislaufwirtschaft, – no waste!

Film vom Davoser Kochkurs 2014 ist online

Der Film vom heurigen Kochkurs in Davos ist schnittfrisch auf Youtoube.

Hier der Link zum neuen NKW Foodfilm vom Kochkurs Davos 2014

Mit vielen Kurzportraits z.B. vom Naturkoch-Star Johann Reisinger, von Ulrike Gonder, die einige sicher auch noch vom legendären Fett-Vortrag in Zürich kennen, vom Demeter Mischfruchtanbau-Pionier Dirk Appel und vielen mehr …

Ein Leckerbissen für alle TeilnehmerInnen, die ihre Erinnerung auffrischen möchten wie auch für alle diejenigen, die den Davoser Kochkurs 2014 verpasst haben. Und natürlich für alle anderen Interessierten. Swantje hat nicht nur oberschöne und aussagekräftige Bilder eingefangen und interessante Diskurse und Diskussionen dokumentiert; auch der Zusammenschnitt ist ein kleines Meisterwerk und ein grossartiges Zeitdokument geworden. Ein kultureller Beitrag an die Zeit, wie wir es lieben. Es lohnt sich auf jeden Fall, reinzuschauen https://ed-italia.com. [slideshow id=13]Viel Spass und bis zum nächsten Mal! Es war und ist uns eine Ehre!

 

LET’S CULTIVATE DIVERSITY! (LCD)

In Peccioli in der Toscana auf dem Hof von Giovanni und Rosario Floriddia fand vom 12-15 Juni der Workshop LET’S CULTIVATE DIVERSITY! statt.

Eine grosse Teilnehmerschar forschte, lehrte und lernte während diesen 4 Tagen über alte Hartweizen- und Weizensorten und die traditionelle Verarbeitung zu Brot und Pasta «From Grain to Bread».

Organisiert vom Netzwerk Rete Semi Rurali, www.semirurali.net

Ein starker Aufruf eines Bergbauern aus dem Piemont war: Bauern, forscht selber! Lasst euch nicht von Vorschriften beeinträchtigen und von Subventionen korumpieren.

Unter den Teilnehmern waren Helma und Sepp vom Meierhof (AT) und Atonius von NaturKraftWerke® (CH)