REGALE, DISPLAYS & GONDELN AUS ACKERPFLANZEN

INNENARCHITEKTUR AUS HOLZÄHNLICHEM WERKSTOFF –
AUS EINJÄHRIGEN UND SCHNELLWACHSENDEN ACKERPFLANZEN.

Wir planen und bauen Verkaufsmobiliar mit einem neuartigen Werkstoff aus Ackerpflanzen.Die Messemöbel und -wände von NaturKraftWerke sind seit vielen Jahren aus nachhaltigen Materialien. Unser Musterstand ist unterwegs an Fach- und Publikumsmessen.

Die nächste Station ist die BIOFACH 2022 in Nürnberg vom 26.- 29. Juli 2022, wenn die Messe physisch stattfindet. Dort können Sie unsere aktuelle Umsetzung begutachten und mit uns Ideen teilen und austauschen. Kommen Sie vorbei in der Halle 6, Stand 6-431.
Wir freuen uns auf spannende Gespräche. Die BIOFACH ist der Ort, wo die internationalen Trends und Neuheiten der Branche gezeigt werden.

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VON RÜGEN UND TROMMELN

Eine kleine Reise zu den Wurzeln von NaturKraftWerke

Vor über 35 Jahren zog es Antonius Conte auf die Insel Rügen. Ehemalige DDR. Er lebte dort in einem Bauwagen in der Nähe eines verwilderten Waldes. Die Malerei als Kunstform liess er mehr oder weniger hinter sich. Er wandte sich der Natur, indigenen Praktiken der Heilkunst und der Diätetik zu und dies war auch der Beginn seiner ästhetischen Ökologie. Seine Utopie eines radikal einfachen und effektiven Werkzeugkastens – in Form einer biologischen Naturapotheke – nahm etwas später unter dem Namen NaturKraftWerke seinen Anfang. NaturKraftWerke wurde also ursprünglich als «Kunst-Werk» gegründet.

Inspiration: Walden von Henry David Thoreau, Ein Leben mit der Natur (erhältlich im Buchhandel und auch in unserem buecherservice.ch)

«Das menschliche Wort ist wie ein gesprungener Kessel, auf dem wir Melodien trommeln,
nach denen Bären tanzen können, während wir doch die Sterne rühren möchten.»

Zitat des französischen Romanschriftstellers Gustave Flaubert aus dessen «Madame Bovary».

Abfall von Gestern ist der Rohstoff von Morgen. Handeln kann jede:r nur in der Gegenwart. NaturKraftWerke wurde ursprünglich als "Kunst-Werk" gegründet.
Fotografie aus der Serie «Journal aus dem Lockdown», 2020,Antonius Conte.

Es gibt keinen Abfall, sondern lediglich Ressourcen und Wiegen für neue Kreationen

Damit war er ein früher Neudenker und für seine Zeit ein Aussteiger und Rebell. Antonius Contes «Trommeln» sind die Spuren seines biografischen Pfades. Seit 35 Jahren beschäftigt er sich in seiner Kunst immer wieder mit «minor things», weil sie durch sein Verhalten und durch seinen eigenen Konsum in seinem Lebensraum anfallen. Er transformiert sie als Wiegeprodukte zu neu dimensionierten Körperlichkeiten und erschafft damit durch eine Inversion von «Innen» und «Aussen» eine Art von «Umkehr-Ikonen», welche als enigmatische Metaphern für ein ökonomisches «Um- oder Neudenken» lesbar sind.

Abfall von Gestern ist der Rohstoff von Morgen. Handeln kann jede:r nur in der Gegenwart. NaturKraftWerke wurde ursprünglich als "Kunst-Werk" gegründet.
Fotografie aus der Serie «Journal aus dem Lockdown», 2020,Antonius Conte.

Das Mythische zeigt sich im Alltag

NaturKraftWerke wurde ursprünglich als «Kunst-Werk» gegründet: «Antonius Conte reflektiert und bestaunt die Dinge seiner Umgebung und entdeckt das Wunderbare in ihnen. Seine Kunst entwickelt sich aus dem Dialog mit dem, was ihn umgibt, aus biografischem Material sowie aus der Frage, wohin in den modernen, säkularisierten Gesellschaften das Mythische und das Sakrale verschwunden sind. Sind sie für immer fort? Oder ist nicht doch in den Sekundär- und minderwertigen Hilfsstoffen, die unreflektiert in den Müll geworfen werden, eine verborgene, subversive Welt, eine Art unbewusster Realität enthalten; oder zumindest die Sehnsucht nach einer solchen?»

Lena Naumann, «Gegenwartsarchäologie; Die Formensprache des Konsums. Zur künstlerischen Arbeit von Antonius Conte» im Magazin Mundus 4/20.

Fragen oder Lösungen?

Manchmal sind Fragen wichtiger als Lösungen, weil sie sind Schlüssel zu den Pforten der Zukunft.